ÜBER DEN BERLINER MAUERFALL IN GEZEICHNETEN GESCHICHTEN UND IHREN KÜNSTLER

Ein Mann mit Hut sitzt im Freien und hält ein Buch und ein Stift in den Händen.

 

Ausstellung im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK zeigt Werke von Matthias Koeppel

Mit Skizzenblock und scharfem Blick war er dabei: Der Berliner Künstler Matthias Koeppel hielt im November 1989 die Öffnung der Berliner Mauer in eindrucksvollen Zeichnungen und Gemälden fest. Heute lebt er im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK – und wir widmen ihm eine besondere Ausstellung.

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Ein Meisterwerk der Zeitgeschichte

Das wohl bekannteste Werk Koeppels, das Triptychon „Die Öffnung der Berliner Mauer“, hängt im Berliner Abgeordnetenhaus. Es misst rund zehn Meter in der Breite und über vier Meter in der Höhe. In drei Szenen hält es die bedeutendsten Momente fest:

  • Die Nacht des 9. November 1989

  • Die Massen auf der Mauer am Brandenburger Tor

  • Das Herausheben des ersten Mauerstücks am Potsdamer Platz am 12. November

Koeppels Kunst verbindet – sie schafft aus Einzelmomenten ein kraftvolles Ganzes.

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Der Künstler hinter den Bildern

Ein älterer Mann im Anzug sitzt in einem großen Raum.

 

Matthias Koeppel zählt zu den prägendsten Berliner Künstlerpersönlichkeiten. Als ehemaliger Professor für Malerei an der TU Berlin, Ehrenmitglied verschiedener Gremien und Träger des Bundesverdienstordens hat er die Kunst- und Kulturszene weit über Berlin hinaus bereichert.

Seine Werke sind unter anderem zu sehen:

  • im Berliner Abgeordnetenhaus

  • im Rathaus Schöneberg (Goldener Saal)

  • an der Technischen Universität Berlin

  • und ab sofort im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK

 

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Eine Ausstellung mit Herz

Die Idee zur Ausstellung kam von seiner Frau, der Künstlerin Youn-Sook Koeppel (SOOKI). Als Kuratorin stellte sie die Werke zusammen, begleitete deren Hängung und rahmte das Projekt mit viel Liebe zum Detail.

Vernissage „Nichts bleibt, wie es ist“

Eröffnet wurde die Ausstellung feierlich mit einer Rede von Prof. Dr. Dominik Bartmann, begleitet von musikalischen Beiträgen der Tochter Mathilde Koeppel und Valeriy Berkov (Klavier & Bratsche).

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Berlin – immer im Werden

Blaues Kunstwerk, das Berlin darstellt.

 

Für Koeppel ist Berlin nicht nur Motiv, sondern Lebensgefühl:

„Die Stadt ist immer in Bewegung, immer im Werden. Ihre Vielfalt macht sie so spannend.“

Diese Haltung spiegelt sich auch in seinem Engagement für die Berliner Buddy Bears wider. Einen davon gestaltete er im Auftrag des Bundesverbands Öffentlicher Banken – mit Symbolen der Hauptstadt, einem Himmel in Blau und einem offenen Bügelverschluss voller Geldscheine. Ganz typisch Koeppel: Die Interpretation überlässt er dem Betrachter.

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Kunst bleibt – auch wenn sich das Leben verändert

Heute lebt Matthias Koeppel mit einer Parkinson-Erkrankung im KATHARINENHOF. Die künstlerische Kraft ist geblieben – er zeichnet weiterhin. Seine Frau besucht ihn täglich und organisiert baldige gemeinsame Ausflüge in die Natur – mit Staffelei und Farben, so wie früher am Wannsee.

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Danke für dieses Geschenk

Wir danken Matthias und Youn-Sook Koeppel herzlich für ihr Vertrauen, ihre Kunst mit uns zu teilen. Die Ausstellung ist ein außergewöhnliches kulturelles Highlight im KATHARINENHOF AM PREUßENPARK – und ein berührendes Zeugnis gelebter Geschichte.